Côte d'Azur (Französische Riviera)
     
   

Verkehrsbestimmungen (Frankreich)

Notrufnummern
18 FEUERWEHR
17 POLIZEI
15 RETTUNGSDIENST (SAMU)
0147-077-777 SOS Médecins (Ärzte rund um die Uhr
112 NOTRUF VOM HANDY
0472-171222 Deutschsprachiger ADAC-Notruf in Frankreich

Geschwindigkeitsbestimmungen

Geschwindigkeit
innerorts
außerorts
Schnellstraße
Autobahn
Pkw
50
90
(80 bei Regen)
110
(90 bei Regen)
130
(110 bei Regen)
Gespanne
50
90
110
130 *
Motorräder
50
90
110
130
Wohnmobile
50
90
110
130
Kfz/Gespanne > 3,5 t **
50
80
100
110

* Bei Unfällen von Gespannen mit mehr als Tempo 100 muss mit eingeschränkter Versicherungsleistung gerechnet werden
** Auf dreispurigen Straßen dürfen Kfz/Gespanne über 3,5 t, bzw. Gespanne, die länger als 7 m sind, ausschließlich die zwei rechten Fahrspuren benutzen.

VERKEHRSREGELN

Abschleppen: Privates abschleppen ist verboten.
Alkoholtester: Die im Juli 2012 eingeführte Vorschrift, einen Alkoholtester auf französischen Straßen im Auto mitzuführen, wurde inzwischen wieder aufgehoben. Vor allem wegen der Ungenauigkeiten der Geräte wurde die Pflicht wieder zurückgenommen.
Ampeln: In Frankreich gibt es eine Ampelphase weniger als in Deutschland, denn die Ampeln schalten von Rot direkt auf Grün.
Autobahnbenutzung: Kleinkrafträdern (cyclomoteurs) ist die Benutzung von Autobahnen verboten. Die Mindestgeschwindigkeit auf französischen Autobahnen beträgt 40 km/h.
Beladung des Kfzs: Die Ladung darf nicht nach vorne überstehen. Nach hinten kann die Ladung maximal 3 m hinausragen. Die Ladung darf den Boden nicht berühren und muss mit einer rückstrahlenden Vorrichtung, nachts zusätzlich mit einem roten Licht gekennzeichnet werden, wenn die Ladung um mehr als 1 m nach hinten hinausragt.
Ein Ersatzlampenset für Front- und Rückscheinwerfer ist in Frankreich zwar nicht Pflicht, jedoch dringend zu empfehlen.
Mit einem Euro-Kennzeichen wird in Frankreich (so wie übrigens in Österreich, der Schweiz und Italien) der "D"-Aufkleber nicht mehr benötigt.
Grüne Versicherungskarte: Die Grüne Versicherungskarte ist nicht vorgeschrieben. Da sie jedoch alle wichtigen Versicherungsdaten enthält und sie vielen Polizeibeamten der Urlaubsregionen vertraut ist, wird sie vom ADAC sehr empfohlen.
Gurtpflicht: In Frankreich besteht Anschnallpflicht auf allen Sitzplätzen. Der Fahrer ist theoretisch verpflichtet, das zu kontrollieren, und haftet für seine minderjährigen Beifahrer mit, im Falle eines Unfalls sogar für alle nicht angeschnallten Personen
Handy: Das Telefonieren mit dem Handy ist während dem Fahren aus­schließ­lich mit einer Freisprecheinrichtung, bzw. mit Kopfhörern erlaubt. Geldbußen ab 35 Euro.
Helmpflicht: Für alle Fahrer und Beifahrer von Krafträdern (auch Trikes und Quads) besteht Helmpflicht. 
Kindersitze: Kinder unter 10 Jahren müssen auf den Rücksitzen Platz nehmen. Ausnahmen nur wenn keine Rücksitze vorhanden sind, alle Plätze auf den Rücksitzen schon mit Kindern unter 10 Jahren besetzt sind oder wenn ein geeignetes Rückhaltesystem (z.B. Kindersitz) vorhanden ist. Bei Verstößen Geldbußen ab 90 Euro.
Kreisverkehr: Fahrzeuge, die in den Kreisverkehr (Carrefour à sens giratoire) einfahren will, wollen, haben Vorfahrt. Etwas anderes kann gelten, falls ein Verkehrszeichen, das die Vorfahrt anders regelt, vorhanden ist (Beispiel: "Vous n’avez pas la priorité"/Sie haben keine Vorfahrt). Dies ist oft der Fall.
Nebelschlussleuchte: In Frankreich darf sie bei Nebel und Schnee gänzlich ohne Sichtweitenbeschränkung, doch nicht bei Regen eingeschaltet werden,
Parken: Vor Krankenhäusern, Postämtern oder Polizeistationen ist das Parken generell verboten.

Ebenso an gelb markierten Bordsteinen. Ein gelber, unterbrochener Streifen am Fahrbahnrand bedeutet Parkverbot; durchgezogene gelbe Streifen bedeuten Halte- und Parkverbot. Weißgestrichelte Linien zeigen Parkplätze an.
Promille-Grenze: Sie liegt in Frankreich bei 0,5 Promille. Strafen ab 135 Euro
Radarwarngeräte: Die Benutzung ist verboten. Das Gerät wird eingezogen. Bei festinstallierten Geräten kann das Fahrzeug beschlagnahmt werden. Navigationssysteme mit POI-Funktion sind erlaubt.
Spikes: Die Verwendung von Spikes ist in Frankreich von Anfang November bis Ende März erlaubt, aber nur für Fahrzeuge bis 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht, für die dann Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten (90 km/h außerorts, 50 km/h innerorts). Außerdem ist eine Plakette am Fahrzeug anzubringen, die auf die Verwendung der Spikes hinweist.
Tagfahrlichtpflicht: Man sollte das Abblendlicht tagsüber auf allen Straßen einschalten, aber es handelt sich dabei nur um eine Empfehlung. Zuwiderhandlungen werden nicht bestarf. Als Motorradfahrer muss man allerdings auch am Tag das Licht einschalten. Geldbußen ab ca. 35 Euro .
Überholen: Straßenbahnen müssen grundsätzlich rechts überholt werden. Ausnahmsweise auch links in Einbahnstraßen oder wenn man beim Überholen nicht auf die Gegenfahrbahn kommt.
Verbandkasten: Verbandkasten-Pflicht entsprechend der EU-Richtlinie.
Versicherungsshutz: Die Grüne Versicherungskarte ist nicht vorgeschrieben. Weil sie aber alle wichtigen Versicherungsdaten enthält und sie vielen Polizeibeamten der Urlaubsregionen bekannt ist, kann man die Mitnahme empfehlen.
Vorfahrt auf Bergstraßen: Das bergabwärts fahrende Kfz muss dann zurückfahren, wenn ein Ausweichen nicht möglich ist und sich das entgegenkommende Fahrzeug nicht näher bei einer Ausweichstelle befindet. Folgende Kfz müssen immer zurücksetzen:

Einzelfahrzeuge bei entgegenkommenden Gespanne, leichte Fahrzeuge bei entgegenkommenden schweren Fahrzeugen, Lkw bei entgegenkommenden Omnibussen.
Warndreieck: Ein Warndreieck muss mitgeführt und bei einer Panne oder einem Unfall auch pflichtgemäß angewendetwerden.
Warnwesten: In Frankreich gilt die Vorschrift, dass in jedem Kraftfahrzeug (auch beim Motorrad) mindestens eine reflektierende Warnjacke mit dem Kontrollzeichen EN471 mitgeführt werden muss. Bei Verlassen des Fahr­zeugs auf Autobahnen oder sonstigen außerörtlichen Straßen (z.B. wegen einer Panne oder eines Unfalls) muss diese Warnweste getragen werden. Wer diese Vorschrift nicht befolgt, riskiert eine Geldbuße von mindestens 90 Euro. Wenn man per Fahrrad nachts oder bei schlechter Sicht außerhalb geschlossener Ortschaften unterwegs ist, muss man ebenso eine Warnweste tragen. Sonst riskiert man eine Geldbuße von mindestens 22 Euro.
Winterreifen: Keine generelle Winterreifenpflicht. Winterreifen können jedoch insbesondere im Gebirge durch Verkehrsschild angeordnet werden; M+S-Winterreifen empfohlen; min. 3,5 mm Profiltiefe

GELTUNG DEUTSCHER FÜHRERSCHEINE
Laut einer EU-Führerscheinrichtlinie müssen sämtliche bisher gültige Führerschein-Dokumente (auch aus der ehemaligen DDR) in den an­deren EU-Staaten anerkannt werden.
 
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